Wir sind der FC Gutmadingen, mehr als nur ein Fußballverein. Bei uns stehen Freundschaft, Zusammenhalt und die gemeinsame Freude am Sport im Mittelpunkt. Egal ob auf dem Platz oder daneben, wir halten zusammen und leben unsere Begeisterung für den Fußball. Egal ob Beziksliga (1. Mannschaft) oder Kreisliga (2. Mannschaft) - wir freuen uns über viele Besucher bei den nächsten Spielen:
Der FC Gutmadingen ist Bezirksliga-Meister 2025/26
Quelle: Südkurier (Foto: Thomas Gniech)
Vor der Saison waren die Gutmadinger nicht für alle Trainer der Bezirksliga ein Top-Favorit für die Meisterschaft. „Das hat mich etwas gewundert, denn ich wusste um die große Qualität in unserem Kader“, ergänzt Huber. Die Zahlen sprechen für den Gutmadinger Erfolg. Am zweiten Spieltag übernahm die Elf den ersten Platz und gab in nie wieder ab. Von 27 Spielen wurden 25 gewonnen. Die gute Defensive kassierte bisher nur 15 Gegentore und die Offensive traf 91 Mal. Im besten Fall soll in den restlichen drei Partien nun die Marke von 100 Toren geknackt werden. Es wäre das I-Tüpfelchen auf eine überragende Saison.
Die Feierlichkeiten begannen am Sonntag bereits in Tennenbronn. Spätestens der Treffer zum 4:0 in Minute 53 beseitigte letzte Zweifel. „Nachdem Furtwangen am Samstag gepatzt hatte, wussten wir um unsere große Chance und die wollten wir auch nutzen“, sagt Kapitän Lukas Riedmüller, für den es der zweite Aufstieg im Gutmadinger Trikot war. Manuel Huber hat alle drei miterlebt. „Natürlich war der Abstieg vor zwölf Monaten ein Dämpfer, zumal er nicht sein musste. Wir haben uns mit der Meisterschaft für die harte Arbeit über das ganze Jahr belohnt. Nun verstehen wir es auch, ausführlich zu feiern“, ergänzt Huber.
Am Sonntag nahmen die Gutmadinger zunächst das Vereinsheim des FV Tennenbronn in Beschlag. Gegen 20 Uhr war die Mannschaft wieder in Gutmadingen, wo es spontan ein Auto-Korso durch den ganzen Ort gab. „Die Leute haben uns zugewunken und einige ihre Türen geöffnet. Wir haben auch bei einigen geklingelt, denn wir wollten alle Einwohner einbinden“, ergänzt Riedmüller. Nachdem wirklich jeder in Gutmadingen von der Meisterschaft und dem Aufstieg Bescheid wusste, ging es im Vereinsheim weiter. „Einige von uns haben nur wenige Stunden in der Nacht einmal die Augen zugemacht. Am Montag waren wir fast wieder vollzählig am Vereinsheim, um weiter zu feiern“, fügt Manuel Huber an.
Schon jetzt zeichnet sich ab, dass kein Stammspieler den Titelgewinn nutzt, um auf einem Höhepunkt die eigene Laufbahn zu beenden. „Wir haben alle Bock auf die Landesliga“, sagt Riedmüller und Huber weiß sogar schon etwas mehr. „Wir sind mit drei, vier Spielern im Gespräch, die wir gerne in der neuen Saison bei uns haben möchten. Gleichzeitig gilt es, die Verjüngung fortzusetzen, die wir bereits eingeleitet haben.“ Die Gutmadinger haben demnach weiterhin ehrgeizige Ziele, wobei jede Saison, die der kleinste Ort der Landesliga in der Klasse vertreten ist, ein Erfolg wäre. Immerhin gelang in der Saison 2023/24 mit Platz fünf die bisher beste Platzierung in der inzwischen 105-jährigen Vereinsgeschichte.
Für Manuel Huber ist der aktuelle Titelgewinn ein Erfolg der ganzen Mannschaft und vielen Menschen, die im Hintergrund die Fäden ziehen. So wurde in den vergangenen Jahren einiges in die Infrastruktur investiert, darunter ins Clubheim. Am 6. Juni wird es im letzten Saison-Heimspiel gegen Hinterzarten die offizielle Meisterehrung geben. Bald darauf beginnen die Vorbereitungen für die neue Saison mit Erfolgscoach Torsten Ruddies, der es offenbar blendend verstanden hat, die Mannschaft auf ein neues Level zu führen. Ob es dann mit Pauken und Trompeten weitergeht, bleibt abzuwarten. Eine gute Rolle in der Landesliga ist dem FC Gutmadingen jedoch durchaus zuzutrauen.
Quelle: Südkurier
Von Dietmar Zschäbitz
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